Hunderte Feuerwehrleute ausgebildet

Die ehrenamtlichen Ausbilder der Kreisfeuerwehr bildeten auch in diesem Jahr Schaumburger Feuerwehrleute in unterschiedlichen Bereichen aus. Insgesamt 538 Aktive nahmen an den 29 durchgeführten Lehrgängen fort. Weitere 714 Atemschutzgeräteträger absolvierten den jährlich vorgeschriebenen Leistungsnachweis.

Diese Zahlen präsentierte der Kreisausbildungsleiter Paul Dylla im Rahmen der diesjährigen Abschlussveranstaltung der Kreisausbildung im Feuerwehrhaus Bad Nenndorf. Die am häufigsten besuchten Lehrgänge waren die Truppmannausbildung mit 136 Teilnehmern und die Sprechfunkausbildung, die 137 Feuerwehrleute erfolgreich beendeten.

Im Bereich der Ausbildung für Maschinisten von Hubrettungsfahrzeugen, das sind Drehleitern und Hubrettungsbühnen, fand erstmals ein Lehrgang in der Region Hannover statt. Dieser ist bei den Kameraden aus dem Nachbarkreis sehr gut angekommen und soll auch wiederholt werden.

2018 fanden auch wieder Lehrgänge für Technische Hilfeleistung und für Truppführer in Eigenregie statt. Diese erweiterten das Angebot der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK). Die Zuteilungsquote der NABK deckt den Bedarf nicht ab, daher sorgen die Lehrgänge im Landkreis Schaumburg für eine insgesamt bessere Zuteilung.

Sorgen bereitet den Ausbildern der Verfall von Lehrgangsplätzen. Teilweise aus nachvollziehbaren Gründen, häufig aber auch unentschuldigt fehlten Teilnehmer bei Lehrgängen. Insgesamt 71 Stühle blieben im nahezu abgelaufenen Jahr frei. Für 2019 ergeben sich dadurch Änderungen im Lehrgangsangebot. Es werden insgesamt weniger Lehrgangsplätze als in den Vorjahren zur Verfügung stehen. Dadurch erhoffen sich die Fachbereichsleiter eine bessere Auslastung und geringere Ausfallquote.

Zusammen mit der Ausbildungsgemeinschaft der Schaumburger Werkfeuerwehren sollen in 2019 auch erstmalig zwei kombinierte Lehrgänge Truppmann und Sprechfunk stattfinden. Nach einer Woche Lehrgangsbesuch in Vollzeit haben die Absolventen die beiden Lehrgänge abgeschlossen, die die Grundlage für den weiteren Weg in der Feuerwehrkarriere bilden.

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote dankte den Ausbildern für Ihr Engagement. Die Ausbilder opferten so manches Wochenende, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherzustellen. Zusätzlich zu den Lehrgängen auf Kreisebene finden auch Lehrgänge an der NABK statt. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Führungskräfte. Ferner werden Ausbildungen zu Spezialthemen, wie etwa Gefahrgut, angeboten. Die Zuteilungsquote für 2019 liegt in etwa auf dem Niveau der Vorjahre.

In seinem Grußwort ging Grote auf die geplante Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Stadthagen ein. Der Ausbau soll 2020 beginnen und nach einem Jahr soll die Fahrzeughalle bereits fertiggestellt sein. Nach Ende der Bauarbeiten stehen dann auch größere und moderne Unterrichtsräume zur Verfügung.

Nach seinem Grußwort durfte der Kreisbrandmeister zwei Ausbilder befördern. Andreas Kraus und Carsten Kolodziej erhielten die Beförderungsurkunden für den Dienstgrad Hauptlöschmeister.

Text/Bild: Kreisfeuerwehr - Team Presse