Zimmerbrand sorgt für ein größeren Einsatz der Feuerwehr

Am frühen Montagabend wurde die Feuerwehren Rusbend, Meinsen-Warber-Achum, Bückeburg und die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr zu einem Gebäudebrand in den Ortsteil Hevesen alarmiert. Während der Alarmierung der Einsatzkräfte wurde gleichzeitig die Info gegeben, dass noch Personen im Gebäude sein sollten.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude, so dass man sich auf das Feuer konzentrieren konnte.

Dieses wurde von den vorgehenden Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz, im ersten Obergeschoss lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden.

Aufwendiger war es im Anschluss den Zwischenboden zu öffnen, da sich das Feuer in die Zwischendecke gezogen hatte.  Hierzu kam eine Motorsäge und das Brechwerkzeug zum Einsatz.

 Das Brandgut, sowie die Einrichtung wurden von der Feuerwehr,  nach draußen verbracht, um diese endgültig abzulöschen.

Mithilfe der Wärmebildkameras aus Bückeburg-Stadt und Meinsen-Warber-Achum wurde das Zimmer, sowie der Spitzboden nach weiteren Brandnestern abgesucht.

Durch den Einsatzleiter Dirk Dehne wurden insgesamt Fünf Trupps im Innenangriff und ein weiterer Trupp im Außenbereich eingesetzt.

Zusätzlich wurde ein Überdruckbelüfter eingesetzt um das Objekt rauchfrei zu bekommen, hierzu wurden durch die Trupps im Innenangriff Abluftöffnung geschaffen.

Die Drehleiter wurde an der Front des Fachwerkhauses positioniert und stand in Bereitstellung um im nötigen Falle eingesetzt zu werden.

Durch die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr wurde der Einsatz im Einsatzleitwagen koordiniert und der Einsatzleiter unterstützt.

Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg waren mit rund 60 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Stadtbrandmeister Marko Bruckmann und sein Stellvertreter Oliver Liese kamen ebenfalls zur Einsatzstelle.

Desweiteren war der Rettungsdienst mit einem Notarzt, die Polizei und der Energieversorger mit im Einsatz.

Text/Bild: Feuerwehr Stadt Bückeburg