Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Hülshagen

Die Ortsfeuerwehren Hülshagen der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Niedernwöhren hat am 04.01.2018 die Mitgliederversammlung zum abgelaufenen Kalenderjahr abgehalten.

Im vergangenen Jahr rückte die Ortsfeuerwehr zu 9 Brand- und zu 6 Hilfeleistungseinsätzen aus und stellte 16 Brandsicherheitswachen. Der größte Brandeinsatz des vergangen Jahres innerhalb der Samtgemeinde Niedernwöhren war ein Strohlagerbrand in Hülshagen. Der Ortsfeuerwehr gehören 178 Mitglieder. Der Einsatzabteilung gehören 24 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau an, darunter 7 Atemschutzgeräteträger. Dies entspricht einem Zuwachs von einem fördernden Mitglied und einem Quereinsteiger als Mitglied der Einsatzabteilung. Im vergangenen Jahr absolvierte die Ortsfeuerwehr 96 Dienste mit einer Gesamtstundenanzahl von 2660, die sich in Arbeits-, Übungs-, Ausbildungs-, und Einsatzdienste, sowie Wettbewerbe, Versammlungen und sonstige Veranstaltungen Gliedern. Dazu nahm die Ortsfeuerwehr an einem Freundschaftswettbewerb nach alten Richtlinien in Hattendorf, dem Orientierungsmarsch „Marsch ohne Grenzen“ der Ortsfeuerwehr Nordsehl-Lauenhagen und einem Orientierungsmarsch in Wiedenbrügge teil. Außerdem veranstalte die Ortsfeuerwehr ein Neujahresgrillen und eine Feier anlässlich des 10. Geburtstages des Fördervereines (wir berichteten). Das Einsatzfahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser wurde ohne Beanstandung bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Stadthagen überprüft und die Ortsfeuerwehr stellte Datensätze in dem neuen webbasierten Verwaltungsprogramm FeuerOn ein, wofür die Samtgemeinde Niedernwöhren kürzlich einen Laptop zur Verfügung stellte und zukünftig auch einen Internetanschluss im Feuerwehrhaus installieren wolle.

Der erwähnte Großbrand in Hülshagen mit einer Gesamtdauer von 18 Stunden am 24.07.2018 (Presseteam der Kreisfeuerwehr berichtete) fiel in die Hitze- und Trockenperiode und bereitete nach Auskunft des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Lothar Ebbighausen auch den Wasserversorgern Sorgenfalten. Ebenfalls bemerkenswert sei auch die Unterstützung, die Nachbarn den Kameradinnen und Kameraden durch die Verfügung-Stellung von Räumlichkeiten und die Bewirtung zur Rekreation gewährten. Die Alters- und Ehrenabteilung unterstützte die Einsatzabteilung bei den örtlichen Veranstaltungen und Instandsetzungsarbeiten. Ebbighausen schloss den Jahresbericht mit Bemerkungen zum Schlauchturm, von dem einige Klinkersteine zum Teil abbrechen und herunterstürzen, der Ortsfeuerwehr: Er werde als einer der wenigen noch vorhanden Schlauchtürmen noch immer zum Trocknen und zur Ausbildung benutzt, präge das Ortsbild Hülshagens und sei aus diesen Gründen erhaltungswürdig; er bittet daher die Samtgemeindegremien, die sich mit dem Thema gerade befassen, um den Erhalt des Schlauchturmes, so sei es schön, wenn man auch in Zukunft sagen könne: „Einer der wenigen genutzten Schlauchtürme steht in der Samtgemeinde Niedernwöhren.“

Ein Kamerad nahm an einem Workshop der Brandsimulations-Anlage Lemgo teil, Bettina Kasch absolvierte einen Sprechfunker-Lehrgang, Stefan Groß einen Maschinisten-Lehrgang (beide auf Landkreisebene) und Steffen Lahmann absolvierte einen Truppführer-Lehrgang an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle. Marc David erhielt eine Mettwurst für die beste Dienstbeteiligung. Ortsbrandmeister Heinz-Konrad Lübke beförderte Carsten Ludewig zum Ersten Hauptfeuerwehrmann. Karl-Heinz Biese wurde mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 50-jährige Mitgliedschaft (kumulierte Dienstzeit in der Einsatz- und Altersabteilung) ausgezeichnet. Lothar Ebbighausen wurde von der Einsatzabteilung erneut als stellvertretender Ortsbrandmeister vorgeschlagen, die endgültige Ernennung erfolgt durch den Samtgemeinderat.

Sabine Druschke überbrachte als stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin die Grüße und den Dank des Samtgemeinderates und der Verwaltung, trug ein Gedicht Hartmut Reinschs vor und bat die Feuerwehr um die Fortsetzung ihrer Arbeit. Abschnittsleiter Nord Joachim Muth überbrachte den Dank und die Grüße der Kreisfeuerwehr, berichtete von Geschehnissen auf Land- und Landkreisebene, erwähnte, dass die neue mit einer Video- und Wärmebildkamera ausgestattete Drohne der Kreisfeuerwehr beim nämliche Einsatz in Hülshagen erstmals eingesetzt worden ist und dort wie auch in nachfolgenden Einsätzen wertvolle Dienste leistete. Gemeindebrandmeister Dieter Kappmeier überbrachte die Grüße und den Dank der anderen Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Niedernwöhren und berichtete von dem Ereignissen auf Samtgemeindeebene. Der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses Gerd Wischhöfer schloss sich seinen Vorrednerin und seinen Vorrednern an. Siegbert Krickhahn, der Bürgermeister Lauenhagens, von dem Hülshagen ein Ortsteil ist, sprach ebenfalls für den Gemeindedirektor Sören Schütte und betonte, dass auf die Ortsfeuerwehr Hülshagen stets verlass sei und betonte, dass die Ortsfeuerwehr auf die Unterstützung des Gemeinderates setzen könne. Inga Troue, Pastorin der Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lauenhagen, stellte Schwierigkeiten des Ehrenamtes heraus, wünschte sich, dass die Kameradinnen und Kameraden stets von Gott behütet sein werden, und zitierte ein Gedicht Hanns Dieter Hüschs. Tobias Bödeker, Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Nordsehl-Lauenhagen, bedankte sich bei dem Förderverein der Ortsfeuerwehr für eine Geldspende an seine Jugendfeuerwehr. Norbert Mex überreichte als Vorsitzender des Fördervereines Wintermützen und Thermo-Socken an die Einsatzabteilung.

Text/Bild: Feuerwehr SG Niedernwöhren