Gefahrgutübung in Vehlen

Bei Aufräumarbeiten in einem Gebäude fand der neue Besitzer mehrere leckgeschlagende Fässer die Gefahrstoff enthielten.

Umgehend wurde der Gerätewagen-Gefahrgut sowie der Gerätewagen Atem / Strahlenschutz der Umweltschutzeinheit alarmiert. Beim erkunden der Lage stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Garage,in dem 4 Fässer standen, vollkommen verraucht war.

Sofort wurde eine Absperrzone eingerichtet und ein Trupp unter PA ging zur Erkundung vor. Ein Fass was mitten auf dem Hof stand, konnte anhand der UN Nummer 1824 sofort als Natriumhydroxid Lösung lokalisiert werden, wovon aber erstmal keine Gefahr ausging, da dies verschlossen war.

Während der Erkundung haben sich 2 Trupps mit CSA ausgerüstet und es wurde ein Dekontaminationsplatz errichtet.

Nach dem der Erste Trupp die Garage betreten hatte, schlug sofort das Explosionsmessgerät an und meldete Explosionsgefahr.

Umgehend zog sich der Trupp erstmal wieder zurück um die Lage mit dem Einsatzleiter Frank Messerschmidt zu besprechen.

Anschließend wurde das Leck abgedichtet und das Fass in Sicherheit gebracht, so das der 2 Trupp in die Garage vorgehen konnte um die anderen leckgeschlagenen Fässer zu Lokalisieren.

Nach dem auffinden von weiteren UN-Nummern wurden diese an den Einsatzleiter weitergegeben. Dabei stellte sich heraus, dass die anderen Gebinde mit Essigsäure und Schwefelsäure befüllt waren. Diese Fässer wurden ebenfalls abgedichtet und in Sicherheit gebracht werden. Gegen 20:45 Uhr meldete Einsatzleiter Frank Messerschmidt zum Einsatz fertig und somit war die Übung beendet.

Bei einer Nachbesprechung an denen auch zwei Übungsbeobachter der Werkfeuerwehr Siegfried Minden teilnahmen wurde eine Manöverkritik durchgeführt. Nach dem die eingesetzten Geräte wieder klar waren rückten die Kameraden ein.

Text/Bild: Kreisfeuerwehr Schaumburg - Team Presse