Fahrsicherheitstraining absolviert

Vier Maschinisten der Lindhorster Feuerwehr haben am vergangenen Samstag ein Fahrsicherheitstraining absolviert.

Dieses wurde unter professioneller Aufsicht eines ADAC Mitarbeiter auf dem ADAC eigenem Testgelände in Hannover durchgeführt.

Zu Beginn gab es eine theoretische Unterweisung bevor es anschließend auf die Teststrecke ging.

Die Lindhorster hatten ihr allradgängiges und 15 Tonnen schweres Tanklöschfahrzeug zu dem Training mitgenommen. Somit konnten die vier erfahrenen Maschinisten einiges auf dem Testgelände ausprobieren und erlernen.

Wenn es darum geht zügig zu einem Einsatzort zu gelangen, um Menschen in Notsituation zu helfen oder Sachwerte vor Gefahren oder Zerstörung zu bewahren sind die Maschinisten der Feuerwehrfahrzeuge zum Teil enormen Stress und großer Verantwortung über ihre Besatzung und anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber ausgesetzt.

Neben den schon hohen normalen Anforderungen beim Fahren von großen Fahrzeugen kommen noch der Zeitdruck, das unberechenbare Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer und oftmals wenig vorhandene Fahrpraxis als Faktoren hinzu, die einen Unfall begünstigen können. Immerhin ist das Risiko für Einsatzfahrzeuge, in einen Unfall mit hohem Sachschaden verwickelt zu werden, 17 mal höher als bei normalen Fahrten. 

Bei einem solchen Fahrsicherheitstraining wird der Schwerpunkt auf folgende Gesichtspunkte gelenkt.

Einweisung Sonder- und Wegerechte gem. §35, 38 StVO
• Fahrzeugtechnik
• Bremsen und Ausweichen in jeder Jahreszeit (griffig/glatt etc.)
• Kurvenfahrt, Fliehkräfte
• Bremsen in der Kurve (griffig u. glatt)
• Fahrphysik: Unter- und Übersteuern
• stabilisieren eines instabilen Einsatzfahrzeuges

All dieses konnten die Absolventen der Ortsfeuerwehr Lindhorst an dem Samstag erfahren und erlernen.

Eine Teilnahme an einem solchen Seminar kostet die Samtgemeinde pro Teilnehmer 200 Euro.

Ein solches Fahrsicherheitstraining wurde in diesem Jahr in der Feuerwehr Lindhorst erstmalig durchgeführt.

Weitere Fortbildungen unter fachlicher Aufsicht des ADAC werden in den kommenden Jahren folgen.

Dies sind Investitionen in die Sicherheit für die Mannschaft, die Technik und anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber im Dienstbetrieb sowie im Feuerwehreinsatz.

Text/Bild: I. Beyer, Pressewart SG Lindhorst